In #Hamburg fielen von 2023 bis 2025 pro Jahr drei Mal mehr Radfahrende dem Kfz-Verkehr und der auf das Kfz ausgerichteten Infrastruktur zum Opfer als in den Jahren zuvor. In diesem Jahr sind bereits vier Radfahrende in Hamburgs Straßenverkehr totgefahren worden.
Dabei hat sich der rot-grüne #HamburgerSenat bereits seit vielen Jahren dem Ziel der #VisionZero verschrieben, d.h. die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten und schwer Verletzten auf Null zu senken. Es fehlt nicht an Wissen, wie dieses Ziel zu erreichen ist – das zeigen Städte wie z.B. Bologna, Helsinki, Ljubljana, Göteborg, Paris und Kopenhagen. Diese nehmen das Ziel Vision Zero ernst und setzen entsprechende Maßnahmen um:
Damit sich Radfahrende jeden Alters ohne Angst durch die Stadt bewegen können, braucht es
- genug Verkehrsfläche und auf dieser eine sichere, fehlerverzeihende Infrastruktur.
- Temporeduzierungen für Kfz auf allen Straßen mit gemischtem Verkehr.
- Freie Sicht an allen sicherheitsrelevanten Stellen: Parkende Autos dürfen keine Sichtachsen verdecken, insbesondere nicht an und in der Nähe von Kreuzungen, Fußgängerüberwegen und Einfahrten.
Doch dem Hamburger Senat fehlt trotz aller Absichtsbekundungen der politische Wille zur Durchsetzung dieser notwendigen Maßnahmen. Der Senat blockiert zum Teil sogar Maßnahmen für Verkehrssicherheit, seit dem letzten Koalitionsvertrag sogar mehr als zuvor: Mit dem unsäglichen #Parkplatzmoratorium stellt der Senat den Schutz von Parkplätzen über den Schutz vulnerabler Verkehrsteilnehmender.
Es ist Zeit, mehr Druck zu machen für eine Verkehrspolitik, die das Leben statt den ruhenden und fließenden Kfz-Verkehr schützt. Die Mobilitätswende-Expertin Katja Diehl und der Künstler Peter Hundert haben eine Petition an die Hamburger Bürgerschaft gestartet mit der Forderung, dass die Stadt eine verbindliche Vision-Zero-Strategie vorlegt und diese konsequent umsetzt. Wenn die Petition 10.000 oder mehr Unterschriften von Unterstützer:innen in Hamburg findet, handelt es sich um eine Volkspetition und die Bürgerschaft befasst sich mit dem Anliegen.
Bitte unterstützt die Kampagne und unterschreibt und teilt die Petition #HamburgStopptDasTöten:
https://openpetition.org/dsstf
